Und wieder Treppen, diesmal am Huashan

Freitag, 13.02.2015

Unsere Reise auf den Huashan, nicht zu verwechseln mit dem Huangshan. Das sind beides wichtige Berge Chinasa, aber der Huashan ist der angeblich gefährlichste Berg der Welt. Wovon man nichts gemerkt hat. Wieder mal nur Treppen steigen. 

 

13.2.15

 

Wir sind um 7 aufgestanden, haben im Hostel gefrühstückt, das "Jumbo Frühstück" und sind um 9 am Bus zum Huashan华山 gewesen. Der hat leider noch 45 min gewartet bis er endlich losfuhr.

 

Um 12:15 waren wir unten am Berg, aber den richtigen Ort zum hochklettern haben wir erst um 13:45 gefunden, da wir den kürzeren "Soldiers path" hochgehen wollten, und dort haben wir auch angefangen.

 

Die Aussicht war sehr toll. Die Berge sind sehr schön. Leider wieder nur Treppen. Die Chinesen können anscheinend kein richtiges Bergsteigen, Bergsteigen in China besteht aus Treppen laufen, manchmal auch in hohen Absätzen.

 

Leider sind wir meistens im Schatten geklettert, erst zum Beifeng北峰, dem North Peak, ca. 4h und dann Pause und dann sind wir weiter zum East Peak, nochmal ca. 2h.  Am Ende wurde es sehr windig und kalt.

 

Um 18:30 sind wir im grottigen Hotel angekommen. Anmeldung draußen im kalten und das Personal war auch sehr unfreundlich. Dreckige Betten, kaltes Zimmer, Wind kommt ins Zimmer und laute Nachbarn. Und das ganze für 150Yuan, ca 21€.  Das war eine schlechte Nacht. Und es gab kein Waschbecken, nirgendwo oben am Berg....

 

14.2.15

 

Die Nacht war echt schrecklich. Ich bin öfters aufgewacht und habe in meinen Klamotten und meiner JACKE unter 2 Bettdecken geschlafen!  

Anscheinend Rede ich auch im Schlaf, in drei Sprachen, Deutsch, Englisch und Chinesisch. Wer weiß ob stimmt ;) Es war laut durch den Wind und kühl.

 

Wir sind um kurz vor 7 aufgestanden um zur Sunrise Viewing Plattform zu gehen. Um 7:28 sollte Sonnenaufgang sein, aber leider war es zu wolkig, also haben wir umsonst im kalten Wind gestanden. Dann waren wir wieder in unserem Zimmer und haben gefrühstückt.

Ab 9:15 Auf dem Weg nach unten haben wir die längere Route genommen, die anfangs schwieriger war als die kurze vom Vortag. Steile Treppen und Tiefe Geländer-Ketten. Aber natürlich wieder alles Treppen. Nach ca. der Hälfte fing dann ein gerader Weg an, relativ flach, manchmal auch steil, aber immer ohne Treppen. Das wurde etwas anstrengend nach einiger Zeit. Bergab mag ich eh nicht, da meine Waden schnell anfangen zu zittern und meine Knie anfangen weh zu tun.

Wir waren um ca. 13:45, also nach 4 1/2 h unten, kürzer als gedacht. Dann waren wir in einem Restaurant essen, was ganz okay war. Um 15 Uhr sind wir in einem mega ekeligen und dreckigen Reisebus zurück nach Xi'an gefahren.

Wassergrotte in Benxi

Samstag, 07.02.2015

7.2.2015

Wir sind Vormittags in Benxi 本溪 angekommen und haben am Bahnhof erstmal unsere nächsten Tickets abgeholt und unsere Rucksäcke eingeschlossen. Dann haben wir uns auf die Suche nach einem Bus zur Wassergrotte gemacht, und wir mussten trotz nachfragen dann ein Taxi zur richtigen Busstation nehmen.Dann haben wir für ca. 10¥ ein Busticket gekauft.

 

Der Bus hat uns dann irgendwo im nirgendwo rausgelassen und wir haben uns erst einmal gewundert, wo wir waren und wo wir jetzt hinmüssen. Es war auch keine andere Menschenseele zu sehen. Wir mussten etwas bis zum Ticket Office laufen und waren etwas verunsichert, da auch dort keine anderen Leute rumliefen. Erst nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten und auf dem Weg zur Grotte waren haben wir manche andere Menschen gesehen.

Es war aber immer noch sehr leer. Der Eingang der Höhle war etwas seltsam von einer großen Pläne abgedeckt. Innen drin sind wir selbständig die trockene Höhle abgelaufen, und das war auch ein kleines Abenteuer, da es recht schlecht Beleuchtet war und die Steine teilweise sehr tief hingen.

 

Dann sind wir mit dem Boot durch die Stalagmiten und Stalaktiten Höhle gefahren. Das war echt beeindruckend. Die Höhle war sehr lang und teils auch sehr hoch. Die Gesteinsformationen waren sehr schön und auch bunt angeleuchtet. Jeder Stein hatte eine eigene Bezeichnung, sowas wie ‚Jade-Katze‘, ‚Elefantenrüssel‘ und ‚Stein-zeschneidendes-Schwert‘.

 

Dann waren wir Nudeln essen und sind abends mit dem Zug nach Shenyang gefahren.

Riesenmetropole Chongqing

Samstag, 31.01.2015

Chongqing 重庆, die größte Stadt der Welt und auch eine der unästhetischsten.

 

30.1.15

 

Wir haben um 7:19 den Zug nach Chongqing genommen und sind in unser Hostel direkt am Yangtze River gefahren. Leider konnten wir nicht direkt einchecken, weil es noch zu früh war. Also sind wir essen gegangen und haben danach eingecheckt. Leider hatte das Zimmer auch keine Heizung und war sehr hellhörig. Alle paar Minuten hörte man die Bahn vorbeifahren. Dann haben wir erstmal 2 Stunden Pause gemacht, wonach wir noch mehr ko. waren als vorher.

 

Dann sind wir mit dem Bus nach Ciqikou 磁器口,  ein kleines Stadtviertel, oder eher ein paar Sträßchen, noch im alten, traditionellen Stil gebaut, gefahren und haben uns diese alte Straße angeguckt, die vielen Spezialitäten Läden und süße kleine Cafés hatte. Leider waren wir etwas zu ko um das wertschätzen zu können.

Dann haben wir uns auf die Suche nach einer bekannten Restaurant- und Barstraße gemacht. Diese war in einem alten, traaditionellen Gebäudekomplex, der fast wie eine kleine Holzburg wirkte, mit ca 8 Etagen,direkt am Hang gebaut.  Als wir sie endlich gefunden haben, haben wir chinesisch gegessen, was leider sehr fad schmeckte.

 

Danach wollten wir aus dem alten Gebäudekomplex raus, haben aber den Ausgang nicht gefunden. Erst nach längerem Suchen haben wir den richtigen Weg gefunden und haben dann lange auf ein Taxi gewartet. Der Skyline Blick den wir sehen wollten, war auch recht schlecht und wir sind direkt zum Hostel zurück gelaufen. Dann haben wir auch schön früh geschlafen, und am nächsten Tag konnten wir zum ersten Mal etwas ausschlafen. 

Affen am Mt. Emei

Montag, 26.01.2015

25.1.15

In der Umgebung gab es seeeehr viele Hotels und Hostels. Abends haben wir im Hostel gegessen, scharfe Gerichte für Anni, Franzi und Annis Freund Dongsheng und ich hab ein Chicken Sandwich bestellt. Leider war alles essen 马马虎虎 (mamahuhu =sosolala)。Das Brot und Chicken süß, die scharfen Gerichte nicht scharf, selbst für mich nicht. Außerdem auch alles relativ teuer. Alles in allem war das Essen nicht so toll.

 

Danach waren wir auf der Suche nach einem Supermarkt und haben erst in einem zu teuren eingekauft und dann danach einen normalen gefunden. Dann habe ich mir noch eine Panda-Schal-Mützen-Handschuh Kombi gekauft, die sehr warm und kuschelig ist.

 

26.1.15

Wir sind um 6 aufgestanden um den ersten Bus um 7 rauf zum Mt. Emei zu nehmen. Es war recht kühl und wir hatten keine Zeit für Frühstück.  Das haben wir dann oben am Berg gemacht. Wir sind mit dem Bus bis zum Berg und haben dort die Eintrittskarten gekauft. Dann ging es mit einem weiteren Bus bis fast ganz nach oben, was ca. 2 h dauerte. Dann sind wir ca. 30 min Treppen hochgelaufen zum Cable Car.

 

Es war alles sehr wolkig und dunstig-trüb. Deswegen haben wir leider wenig gesehen und gehofft, dass man über den Wolken mehr sieht. Leider war es auch oben am Berg sehr wolkig, man hat nicht viel gesehen.

 

Oben war dann eine riesige goldene Buddha Statue mit vielen Elefanten in mehreren Größen davor. Wir haben viele Bilder gemacht und sind oben noch etwas weiter gegangen. Da konnte man dann einen anderen Berggipfel recht nahe und sehr schön sehen. Von der Statue aus sind wir dann bis zur Busstation runter geklettert. Die Stufen waren leider alle recht vereist und voll Schnee, sodass ich sehr froh über meinen Bambus-Stock war.

 

Gegen Ende des Weges haben wir dann noch einige Affen gesehen, eine tibetanische Art. Eine hatte sogar ein Affen Baby am Bauch hängen. Die liefen sehr nahe an einem vorbei und man konnte gut Bilder machen. Was die Chinesen dann auch lange und im Überfluss gemacht haben.

 

An der Busstation angekommen haben wir dann schnell den Bus nach unten genommen und sind ins Hostel unsere Sachen holen und haben um 4 den Bus nach Chengdu genommen. 

Der größte Buddha der Welt

Sonntag, 25.01.2015

Leshan 25.1.15

 

Morgens sind wir um 6 Uhr aufgestanden, haben uns fertig gemacht und unser schweres Gepäck im Hostel gelassen. Dann sind wir mit dem Taxi zur Busstation gefahren. Dort haben wir für 45 ¥ den Fernbus nach Leshan genommen, der ca. 2 h gebraucht hat. In Leshan sind wir dann mit dem Nr. 13 Bus direkt zum großen Buddha gefahren 乐山大佛。

Dort haben wir für 50¥ Studententickets für den Buddha geholt. Der Park an sich war recht schön und nicht so voll, da es Off-Season ist. Dann ging es Treppen rauf und runter, mit einigen Zwischenstationen wie Pagoden oder Hallen mit verschiedenen Buddha Statuen, bis wir endlich am Big Buddha ankamen.

 

Dort haben wir erst von oben Bilder gemacht und dann sind wir runtergeklettert und haben ihn uns in voller Pracht von Untern angeguckt. Der ist echt gewaltig, man ist kleiner als ein Zehnagel!

 

 Dann haben wir einen Geheimweg genommen, mit verlassenem Gebäude in der Mitte, und haben nochmal 50¥ Eintritt gezahlt für den Oriental Buddha Bereich. Dort gab es sehr viele verschiedene Buddha Statuen, unter anderem Shiva, den Tausend-Armigen Buddha, große Buddha, kleine Buddha, einfach seeeehr viele.

 

Der schlafende Buddha war leider nicht gut zu sehen, obwohl er ca. 170m lang ist. Es waren einfach zu viele Bäume im Weg.

 

Dann haben wir uns auf den Weg zurück gemacht. Wir waren erst im falschen Bus, haben dann aber ein kleines Restaurant gefunden, wo wir Jiaozi gegessen haben. Dann sind wir zur Busstation und haben uns auf den Weg zu, Mt Emei gemacht. Die Fahrt dauerte ca. 1 h. Das Hostel ist direkt neben der Busstation. Sehr praktisch.

 

Drehpunkt Chengdu

Samstag, 24.01.2015

Chengdu

 

Chengdu war eher eine Zwischenstation für uns, da dort in der Umgebung sehr viele schöne Orte liegen. Also waren wir mehrere Abende dort, aber keinen ganzen Tag.

 

24.2.15

 

Am 24 bin ich um 10 los zum Flughafen und habe einen Flug nach Chengdu genommen. Hat alles gut geklappt und ich hatte nur eine Zwischenstation mit dem Flug in Nanzhang. In Chengdu habe ich den Airportbus genommen und dann den Bus Nr. 16 zum Hostel. Das Hostel war nett und die Zimmer ganz gut. Sehr viele Blumen waren dort auf der Dachterasse gepflanzt, was es sehr gemütlich machte. Dann haben wir aus Deutschland mitgebrachte Nahrung gegessen und sind dann zum Hotspot. Sichuan Hotspot. Sehr scharf. Wir haben uns ganz viele Sachen bestellt, Fleisch, Gemüse, Salat, alles dabei. Ich hab das scharfe nur einmal probiert, das war mir eindeutig zu scharf. Das nicht scharfe in der Mitte war okay. Dann haben wir unsere nächsten Schritte geplant und fahren am nächsten Tag um 7:30 nach Leshan.

 

26.1.15

 

In Chengdu kamen wir von Mt. Emei aus aufgrund von Pause und Stau erst gegen halb 8 an. Dann haben wir in unser altes Hostel eingecheckt und waren wieder Hotpot essen. Danach haben wir für die Busfahrt am nächsten Tag essen gekauft. Dann haben wir geduscht und am nächsten Tag müssen wir um 6 aufstehen um den 9h dauernden Bus nach Jiuzhaigou zu nehmen.

 

 

29.2.15

 

An dem Tag sind wir um halb 6 in Jiuzhaigou aufgestanden uns sind um 15 nach 6 losgelaufen zur Busstation. Es war komplett dunkel und es gab keine Straßenbeleuchtung. Zum Glück hatte Franzi eine Taschenlampe dabei.

Dann kamen knapp 8 h Busfahrt nach Chengdu. Die Toilette unterwegs waren mal wieder sagenhaft. Hüfthohe Wände und eine tiefe Rinne im Boden.... Dafür wurden uns Baozi spendiert, weil die Verkäuferin kein Wechselgeld hatte. In Chengdu gab es keinen Bus nach Chongqing, also sind wir zum Bahnhof gefahren. Leider waren alle Züge nach Chongqing ausverkauft. Also haben wir für den nächsten Tag einen um 7:19 gebucht und haben uns in unser altbekanntes Hostel im altbekannten Raum einbestellt. Dort haben wir dann leckere Burger zu Abend gegessen, die leider sehr lange gebraucht haben.

 

 

Itinerary Winterholidays

Donnerstag, 22.01.2015

Hier zuerst einmal meine Reiseplanung in den Winterferien. Ich werde zu jedem Ort dann nach und nach die Blogeinträge mit Fotos hochladen.

Januar

 

12-22 Hilden, kein Blogeintrag!
23 Ningbo
24 Chengdu
25 Leshan, abends Mt. Emei
26 Mt. Emei, abends Chengdu
27 von Chengdu nach Jiuzhaigou
28 Jiuzhaigou
29 von Jiuzhaigou nach Chengdu
30 Chongqing
31 von Chongqing nach Harbin

Februar

1 Harbin
2 Harbin
3 Zug nach Baihe
4 Ankunft Baihe, Changbaishan
5 Baihe
6 Baihe, Zug nach Benxi
7 Ankunft Benxi, abends Zug nach Shenyang
8 Shenyang, abends Zug nach Tianjin
9 Tianjin
10 nachmittags Flug nach Xi'an
11 Xi'an
12 Xi'an
13 Huashan
14 Huashan
15 Xi'an
16 morgens Flug nach Hangzhou, Dann Zug nach Ningbo
17 Ningbo
18 Ningbo
19 Zug nach Shanghai, Regina am Flughafen abholen
20 Shanghai
21 Shanghai
22 Ningbo
23 Hangzhou
24 Shanghai
25 Shanghai
26 Regina abreise, Zug nach Ningbo

Wie immer: Ich freue mich über jeden Kommentar =)

Unscharfe Bilder

Freitag, 02.01.2015

Im Bezug zu den unscharfen Bildern: Klickt auf die Bilder drauf, dann werden die in groß und scharf angezeigt =)

 

 Und ignoriert das Datum einfach^^

Musicalisches Silvester

Mittwoch, 31.12.2014

# Bilder kommen später #

 

So, jetzt endlich auch mein Silvester-Eintrag.

Dieses Silvester habe ich mit ein paar Freunden in Shanghai verbracht, wie viele andere auch. Wir sind mittags am 31 Dezember nach Shanghai gefahren. Im Hostel haben Jette und ich uns fertig gemacht fürs Musical. Dann sind wir auch direkt los dahin, auf dem Weg schnell noch ins McDonald's und dann auf Franzi warten.

Das Musical "Elizabeth" war sehr toll und beeindruckend gemacht. Tolle Darsteller, sogar ein kleiner chinesischer Junge war dabei, der den Rudolph, den Sohn der Kaiserin Elizabeth, gespielt hat. Dadurch war ein Lied auch auf Chinesisch, der Rest zum Glück auf Deutsch. Weil es die letzte Vorstellung des Jahres war wurde ein Bild der Darsteller mit dem gesamten Publikum im Rücken gemacht.

 Danach sind wir weiter zum Club 'Hollywood' und da wir durch falschlaufen etwas länger gebraucht haben, waren wir erst gegen 23:30 da. Dann haben wir uns auf die Gästeliste geschrieben und da es sich zum Bund nicht meh  gelohnt hätte, sind wir direkt im Club geblieben. Zum Glück, wie wir nachher erfahren haben gab es am Bund eine Massentrampelei mit 37 Toten. Der Club war ganz gut, nur später wurde die Music schlechter. Wir wollten gegen 4 oder so Gehen, aber der Garderobenkerl hat so langsam gearbeitet und war so unfreundlich, dass wir erst gegen 5 rauswaren.

Dann schnell wieder zu MCDonalds was essen und mit dem überteuerten Taxi zurück zum Hotel. Die Taxifahrer haben an dem Abend alle ihre eigenen Preise angegeben. Dann bin ich gegen 6 eingeschlafen. Wir mussten leider schon um 11 aufstehen, da man vor 12 auschecken musste. Da habe ich dann auch festgestellt, dass ich überall roten Glitzer von ein paar Hüten im Club hatte, was auch sehr schlecht ab ging und was ich Tage spätere immernoch finde.

Dann haben Jette und ich uns im Family Mart Sandwiches zum Frühstück geholt und haben im Hostel rumgegammelt bis wir zum Bahnhof gefahren sind, wo wir auch Steffi und Jessi wiedergetroffen haben.

Die Rückfahrt war recht ereignislos, auch wenn wir alle sehr müde waren. 

Graues Hongkong

Freitag, 26.12.2014

# Bilder kommen später #

Hongkong 24.12.14-28.12.14

Hongkong war nicht nur wegen dem Wetter grau, auch die Skyscrapers haben zum grauen Gesamtbild beigetragen. Zum Glück war das erhoffte Weihnachtsflair dort mehr vorhanden als im Rest von China.

 

Am 24.12.14 bin ich mit zwei Freundinnen um 14 Uhr mit dem Bus zur Busstation und dann mit dem Taxi zum Flughafen. Wir waren etwas zu früh da, ca. gegen 15:45. Dann haben wir am Schalter die Reisepässe vorgezeigt und unsere Tickets bekommen. Ein sehr einfaches und papierloses System, was einem Anfangs sehr seltsam vorkommt. Dann ist Jessi nach Beijing und Jette und ich sind etwas verspätet nach Shenzhen gestartet. Dort sind wir ca 20:20 aus dem Flieger raus. Der Bus zum  Airport fuhr nur bis 20 Uhr, und der Schnellbus nach Kowloon kostete 130¥. Das war uns zu teuer, also haben wir einen Bus für 20¥ zur Grenze nach Lowu genommen. die Grenzüberquereung war etwas anstrengend, aber eine Erfahrung wert. Wir mussten die richtige Etage und Schlange suchen, und wieder eine gelbe Arrival-Card ausfüllen. Dann haben wir einen Ausreisestempel bekommen und mussten dann zum nächsten Schalter, wieder einen Zettel ausfüllen und dann ohne Stempel rein nach Hongkong. Als wir endlich fertig waren, waren wir in der Railway Station und sind mit der Bahn für 42$ zu unserer Station 'Jason' gefahren.

 

In Kowloon sind wir erstmal in die falsche Richtung gelaufen, haben aber unterwegs viele kleine Chöre und Musikgruppen gesehen, die Weihnachtslieder gespielt haben. Endlich kam etwas mehr Weihnachtsstimmung auf. Auch wenn es bei 20 Grad etwas warm für Weihnachten war. Um 00:15 kamen wir yendlich im Hotel an. Die Betten waren leider steinhart und die Dusche mitten im Badezimmer, ohne Vorang oder ähnliches. Aber immerhin hatten wir heiß Wasser.

Dann haben wir auf eine Freundin aus Shanghai gewartet und Weihnachtsgrüße verschickt. Um 1:10 sind wir los zu MacDonald und haben da Abendessen gegessen. Traurig, das an heilig Abend.... Aber was hat denn sonst noch auf?  Um kurz nach 2 hab ich dann mit Gabi und Co geskypt, wo die grade am Weihnachtsessen waren. Das war sehr schön, dass ich Weihnachten etwas mit Familie verbringen konnte.  Wir sind um kurz vor 4 erst schlafen gegangen.

 

Am 25.12.14 bin ich so gegen 10 aufgewacht und um 11 ging der Wecker. Draußen regnet es und leider war es recht laut, sodass schlafen nicht einfach war. 

 

Wir haben uns um 12:20 fertig gemacht und sind dann los die Nathan Road runter zum Hafen. Ich habe erstaunt festgestellt, dass in Hongkong Linksverkehr herrscht.  Das ist am Anfang sehr gewähnungsbedürftig, aber zum Glück stand an jedem Straßenübergang, wohin man gucken muss, um die Autos zu sehen. Am Hafen sind wir die "Star Avenue" langelaufen, die mega windig war.  Dort konnte man schöne Skyline Bilder machen. Leider war es sehr grau und diesig vom Regen, daher sind wir bald mit der "Starship Ferry" rüber nach Hongkong Central. Da waren wir im ifc-International Finanz Center- ein riesiges Kaufhaus. Dort waren nur Luxusläden, und es war sehr einfach, sich dort zu verlaufen. Dann waren wir auf der Hollywood Road, wo viele Antiquitäten verkauft werden und in den Seitenstraßen kleine chinesische Andenken-Läden waren. Dort sind wir die Rolltreppen hoch, und haben uns ein bisschen umgeschaut.

 

Abends sind wir zurück, weil wir die Lightshow um 8 von der Kowloon-Seite aus sehen wollten. Mittlerweile war es schon etwas kühl geworden und dann war auch noch die Lightshow recht schlecht was großteils an den tiefhängenden Wolken und dem Dunst lag. Dann sind wir zum Hotel zurück, wo ich mit Acki und danach mit der Hildener Weihnachtsgesellschaft geskypt habe. Beim skypen haben die dann meine Geschenke an Sie ausgepackt und die chinesischen Süßigkeiten probiert. Ich war echt glücklich, Weihnachten wenigsten etwas mit der Familie verbringen zu können.

 

Am 26.12.14 haben wir (mal wieder) verschlafen. Als ersten Punkt hatten wir das Hongkong History Museum auf dem Plan. Der Eintritt war recht günstig und als Student mussten wir noch weniger zahlen, 5 HK$ Eintritt und 10HK$ für den Audioguide, den man sich hätte sparen können. Das Museum war recht interessant, aber mich hat am meisten die nähere Geschichte interessiert, zum Beispiel Hongkong während des Opiumkrieges mit England und beim 2. Opiumkrieg auch Frankreich, die japanische Besetzung im 2. Weltkrieg, etc. Zwischendurch gab es immer wieder Videofilme zum angucken, die alle 5-10 Minuten liefen, entweder auf chinesisch mit englischen Untertiteln oder auf Englisch. Insgesamt sind wir ca 4 Stunden durch das Museum gelaufen.

Dann sind wir zu bekannten Marktstraßen gefahren und haben vorher bei Pizzahut gegessen. Der Nachtisch war megalecker. Im Prinzip ein Apfelstrudel, aber als Pfannkuchen. Also runder Blätterteig mit Apfelscheiben und einer Kugel Vanilleeis obendrauf. Ein Traum. Dann sind wir die enge Straße mit den vielen Ständen an den Seiten Langelaufen und haben viel geschoppt. Wir haben auch viel gehandelt, aber oft hätten wir es vllt sogar noch günstiger haben können. Dennoch bin ich mit meinem Einkauf sehr zufrieden. Eine Tasche mit passendem Portemonnaie, zwei Haarnadeln, eine Reisepasshülle, drei Uhren (weil diese zu mehreren billiger waren und ich die hin und wieder verliere). Um 22 Uhr waren wir wieder im Hotel und ich habe seit langem endlich mal wieder mit Maike skypen können. Das hat mich sehr gefreut und ich bin froh, sie gesund und munter gesehen zu haben.

 

 

Am 27.12.14 morgens haben wir -ratet mal- wieder verschlafen. Danach sind wir die Tempelstreet lang, und haben den Eindruck bekommen, dass die nachts beim Nightmarket eher etwas für die lustvollere Schicht der Bevölkerung ist. In der Nebenstraße haben wir einen kleinen Laden gefunden, wo wir Sandwiches und Brot gefrühstückt haben, was ganz gut schmeckte. Danach sind wir mit der Bahn nach Hongkong Island gefahren und haben uns die goldene Bahinia Statue und den Hafen angeguckt. War nichts besonderes, und es wird fast überall gebaut, wodurch nicht viel schönes zu sehen war.

 

Danach haben wir uns zu Fuß auf den Weg zur Peak-Tram gemacht, mit der wir dann hoch auf den Victoria-Peak sind, den höchsten Berg auf Hongkong Central Island. Erst haben wir ca. 45 min für die Tickets angestanden und dann nochmal ca. 30 Minuten für die Tram. Der Ausblick oben war echt schön, wenn auch etwas diesig und seeeeehr Windig.

Man hatte eine schöne 360* Ansicht von dort aus.  

Nach einem Abendessen bei Burger King haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Nach nochmaligem anstehen für die Tram runter und Busfahrt zum Starferry Terminal und anschließender Überfahrt, sind wir zum international Supermarkt, wo wir uns Süßes und Nudeln mit Tomatensauce und Brotaufschnitt geholt haben.

Dann sind wir zum Hotel zurück und spät eingeschlafen, auf diesen horrendous harten Betten. Jette vermutet, dass es Bambusmatten sind, weil die sich nach einiger Zeit ein wenig angepasst haben, was doof war, wenn man sich bewegen wollte, da die Einbuchtung sich nicht mitbewegte....

 

 

Am 28.12.14 sind wir gegen 9:15 aufgestanden und haben uns fertig gemacht und gepackt. Leider passte nicht alles in meinen Koffer, glücklicherweise konnte ich ein, zwei Sachen an Jette abgeben. Danach sind wir los nach Shenzhen zum Airport, wo wir ca. um 13 Uhr ankamen. Unser Flug ging leider erst um 17:25, durch irgendeine Verspätung starteten wir aber dann erst um 18 Uhr. Am Security Check haben sie mir meine billige Powerbank und -viel schlimmer- meine Dose mit einer Kartoffelsuppe abgenommen. Der Flug zurück war okay, und wir sind heile in Ningbo angekommen.  

 

Wenn wir besseres Wetter gehabt hätten, hätten wir bestimmt die Hiking-Wege und die Inseln erkundet, die alles zu Hongkong gehören. Hongkong besteht zu 70% aus Grünfläche, die wir leider nur vom Victoria-Peak aus gesehen haben, die Strände haben wir garnicht zu Gesicht bekommen. 

Alles in allem ist Hongkong im Sommer einen Besuch wert, aber ich würde mir lieber andere Städte angucken, da Hongkong sehr international und eine Großstadt wie jede andere ist.

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